Welche Diagnose-Möglichkeiten bestehen bei Vorhofrhythmusstörungen?
Die Diagnose wird mittels EKG, das Langzeit- EKG und eventuell einer elektrophysiologischen Untersuchung (EPU) gestellt. Manchmal reicht ein Langzeit-EKG nicht aus, denn die Rhythmusstörungen treten nur sporadisch auf. Dann kann man dem Patienten einen Ereignisrekorder (Event-Recorder) mitgeben, der beispielsweise auf Knopfdruck das EKG vor und nach Auslösung für einige Minuten aufzeichnet.
Neu ist das so genannte Herz-Handy, ein Handy, das ortsunabhängig ein EKG ableiten und sofort an die Notzentrale abschicken kann, in der es ein Experte sofort interpretiert und feststellt, was für eine Rhythmusstörung besteht und wo der Patient sich befindet.
Zur Interpretation des EKGs sei kurz angemerkt, dass es wichtig ist, die Beziehung zwischen der P-Welle, als Ausdruck der Vorhoferregung und dem QRS-Komplex, als Ausdruck der Kammererregung zu analysieren. Tachykardien mit schmalem QRS-Komplex entstammen immer oberhalb der Herzkammern.
Dr. med. M. Katz
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