Die Behandlung der
Arteriosklerose als Systemerkrankung befasst sich in erster Linie mit der Verhinderung des Fortschreitens der bestehenden Gefäßerkrankung sowie dem Management von lokalen Komplikationen durch Behebung von Gefäßeinengungen oder Verschlüssen. Im Bereich der Halsschlagaderchirurgie bedeutet das operativ chirurgische Beheben von hochgradigen Gefäßeinengungen die einzige Möglichkeit den drohenden
Schlaganfall zu verhindern.
Welche Nachsorge ist bei Arteriosklerose erforderlich?
Die Nachsorge nach einer gefäßmedizinischen Behandlung beruht zum einen in der Sicherstellung des chirurgischen Ergebnisses, zum anderen in der Optimierung der medikamentösen
Therapie. Abschließend ist jedoch zu erwähnen, dass die
Arteriosklerose im Sinne einer chronischen Erkrankung auch nach stattgehabter chirurgischer Maßnahme als fortschreitende Erkrankung angesehen werden muss. Die Nachsorge erfolgt in aller Regel anhand des klinischen Beschwerdebildes der Patienten. Bei Zustand nach Implantation von gefäßersetzenden Bypässen werden diese im ersten Jahr nach Anlage halbjährlich, im weiteren Verlauf jährlich duplexsonographisch kontrolliert.
Und wie sieht es mit Sport bei Arteriosklerose aus?
Die Sportfähigkeit der Patienten richtet sich nach den subjektiven Möglichkeiten. Von chirurgischer oder radiologisch-interventioneller Seite gibt es keine Einschränkungen gegen eine sportliche Betätigung.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012
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