Behandlung der arteriellen Embolie
Die Behandlung der akuten arteriellen
Embolie besteht aus der operativen Gefäßfreilegung und Embolektomie (operative Entfernung des Blutgerinnsels) oder der interventionellen Lysetherapie.
Heilungsaussichten bei arterieller Embolie
Ist der Gefäßverschluss infolge der arteriellen
Thrombose von schleichendem Charakter, ist die arterielle
Embolie als akute Durchblutungsstörung gekennzeichnet, ohne dass es den betroffenen Körperpartien im Vorfeld möglich war, Kollateralkreisläufe auszubilden. Die akute arterielle
Embolie der Arme und der Beine muss innerhalb von wenigen Stunden behoben werden, um dauerhafte Schäden der entsprechenden Körperpartien zu verhindern. In dramatischen Verläufen kann dies auch den Verlust des Armes oder des Beines bedeuten. Die arterielle
Embolie im Bereich der hirnversorgenden Arterien ist hinlänglich als
Schlaganfall bekannt und führt in aller Regel zur Lähmung der gegenseitigen Körperhälfte.
Medikamente bei arterieller Embolie
Nach arterieller
Embolie erfolgt in aller Regel die Medikation mit einem Thrombozytenaggregationshemmer (ASS 100). Unter besonderen Voraussetzungen, sowie bei Vorliegen von Herzrhythmusstörungen, kann die nachhaltige Blutverdünnung mittels Marcumar indiziert sein.
Nachsorge bei arterieller Embolie
Die Nachsorge der arteriellen
Embolie besteht im Anschluss an die
Akutversorgung im diagnostischen Ausschluss einer Emboliequelle, in seltenen Fällen können diese auf dem Boden von Herzrhythmusstörungen in der Herzkammer liegende Blutgerinnsel sein.
Sport bei arterieller Embolie
Gegen eine sportliche Aktivität nach stattgehabter arterieller
Embolie und erfolgreicher Behandlung bestehen aus medizinischer Sicht keine Einwände.
letzte Aktualisierung: 15.05.2012
Artikelinformationen zu Arterielle Embolie