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Magnetresonanztomographie (MRT, NMR, Kernspintomographie) Claudia Preuß Die Magnetresonanztomographie (auch MRT, NMR oder Kernspintomographie genannt) erzeugt Schnittbilder des menschlichen Körpers. Sie benötigt im Gegensatz zu der Computertomographie keine Röntgenstrahlen, sondern lediglich ein starkes Magnetfeld und Radiowellen. Das physikalische Prinzip ist schon seit 1946 bekannt, seit Beginn der 80er Jahre wird es auch als diagnostisches Verfahren in der Medizin verwendet. Welches Prinzip steckt hinter der MRT (Magnetresonanztomographie)? Wie werden die MRT-Bilder erzeugt? Die in diesem Magnetfeld ausgerichteten Wasserstoffkerne können mit Hilfe von Radiowellen aus ihrer aufgezwungenen Position ausgelenkt werden. Schaltet man die „störenden“ Radiowellen wieder ab, so springen die Atome wieder in die Richtung zurück, die ihnen von dem starken Magnetfeld vorgegeben wird. Dabei senden die Atome Signale aus, die durch hoch empfindliche Antennen gemessen werden können. Wie läuft eine MRT-Untersuchung ab? Während der Untersuchung liegt der Patient in einer großen zylinderförmigen Röhre, dem Magneten. Der Patient muss dabei absolut ruhig liegen, damit die Aufnahmen nicht gestört werden. Fazit zur Magnetresonanztomographie (MRT) Der Vorteil der MRT aus medizinischer Sicht liegt nicht nur in der sehr guten Qualität der Weichteildarstellung, sondern auch in der Tatsache, dass ohne Umlagerung des Patienten jede beliebige Schichtebene dargestellt werden kann. Mit Hilfe der Magnetresonanztomographie sind Darstellungen der Organe möglich, die mit der Computertomographie nicht erreicht werden können. Außerdem lassen sich durch Kontrastmittelgabe nicht nur Organe sondern auch Gefäße darstellen. |
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