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Wiedereröffnung chronisch verschlossener Herzkranzgefäße - Hintergrund

Wiedereröffnung chronisch verschlossener Herzkranzgefäße


Was sind chronisch verschlossene Herzkranzgefäße?


Ein chronisch verschlossenes Herzkranzgefäß ist ein kompletter Verschluss, der mindestens 3 Monaten alt ist, oft mehrere Jahre, bis er bei einer Herzkatheteruntersuchung entdeckt wird. Man findet diese Verschlüsse recht häufig bei jedem fünften Patienten mit einer koronaren Herzerkrankung. Oft ist kein Herzinfarkt vorausgegangen, da sich Umgehungskreisläufe (Kollateralen) ausgebildet haben, die einen Infarkt verhindern konnten.


Symptome chronisch verschlossener Herzkranzgefäße


Dennoch haben diese Patienten Beschwerden, nicht immer die typische Angina pectoris, sondern häufiger eingeschränkte Belastbarkeit und Luftnot. Bei Belastungsuntersuchungen findet man fast immer eindeutige Durchblutungsstörungen. Vor allem birgt ein unbehandelter Verschluss auch für die Zukunft Gefahren, denn bei einem zukünftigen Herzinfarkt in einem der anderen Herzgefäße sterben Patienten mit einem zusätzlichen chronischen Verschluss dreimal häufiger, konkret überleben nur 2 von 3 Patienten einen Infarkt für mehr als 1 Jahr.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012

Artikelinformationen zu Wiedereröffnung chronisch verschlossener Herzkranzgefäße
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Univ.-Prof. Dr. med. Gerald S. Werner

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