Behandlung der Pulmonalstenose (Pulmonalklappenstenose)
Das von den Organen verbrauchte Blut wird in den Körpervenen gesammelt und zurück zum Herzen transportiert. In der rechten Vorkammer wird das Blut gesammelt und über die rechte Hauptkammer in die Lungenschlagader (Pulmonalarterie, lat. „pulmo“ = Lunge) gepumpt. In der Lunge wird das Blut mit Sauerstoff angereichert und in die linke Herzkammer geleitet. Von dort wird das Blut in die Hauptschlagader (Aorta) gepumpt und an die Organe verteilt.
In seltenen Fällen gibt es angeborene Verengungen im Bereich der Lungenschlagader. Diese können auf die Herzklappe beschränkt sein (so genannte Pulmonalklappe), unterhalb der Klappe liegen (so genannte subvalvuläre Stenose, „sub“- unterhalb, „valvulär“- Klappe) oder aber oberhalb der Klappe, d.h. direkt im Bereich der Lungenschlagader liegen (so genannte supravalvuläre Stenose, „supra“- oberhalb). Durch diese Verengung kommt es zu einer Behinderung des Blutauswurfs aus der rechten Herzkammer. Der Druck in der Herzkammer steigt daher stark an. Das führt zu einer Herzschwäche und schließlich zu einem Versagen der rechten Herzkammer. Das Blut staut sich in die Leber, den Bauchraum und die Beine zurück.
Dr. med. Eggebrecht
Prof. Dr. med. R. Erbel
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