Norwood-Operation
Die Norwood-Operation wird bei Kindern angewandt, die eine starke Unterentwicklung des linken Herzens haben mit z.B. einer Stenose / einem Verschluss von Aorten- und / oder Mitralklappe und einer Unterentwicklung des Anfangsteils der Aorta mit einer Isthmusstenose hinter dem Aortenbogen. Die Norwood-Operation ist ein dreistufiges Operationsverfahren mit der ersten Stufe in den ersten Lebenstagen oder -wochen.
Diese kardiale Fehlbildung ist ductusabhängig, das heißt dass ohne Intervention das Kind in der Regel innerhalb weniger Tage oder Stunden, nur in Ausnahmefällen innerhalb weniger Wochen versterben würde. Im Gegensatz zum regulären Blutstrom eines regelrecht entwickelten Herzens fließt beim hypoplastischen Linksherz-
Syndrom (HLHS) zunächst das Blut der Lungenvenen über den linken Vorhof. Die bestehende Vorhoflücke (Foramen ovale), die das Überleben des Kindes sichert, lässt zu, dass sich das Blut über den rechten Vorhof mit nicht sauerstoffgesättigtem Blut vermischt. Kinder mit diesem Krankheitsbild werden auch als "Blue Baby" bezeichnet.
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Untersuchungen vor der Norwood-Operation
Die Diagnose eines hypoplastisches Linksherz-Syndroms erfolgt durch die
Echokardiographie mittels
Ultraschall, meistens sogar schon vor der Geburt (pränatal). Nach der Geburt kann dann der Ductus mittels eines Medikaments (Prostaglandin) offen gehalten werden, so dass das Kind überleben und man die erste OP planen kann.
letzte Aktualisierung: 27.05.2012
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