Katheterablation
Die Ablation stellt ein Verfahren zur Behandlung von Rhythmusstörungen in der Kardiologie dar. Dabei stammt der eigentliche Begriff "Ablation" aus dem lateinischen und bedeutet „abtragen“. Der Begriff Ablation wurde gewählt, da dieses Verfahren zunächst zur kathetergestützten Entfernung von Leitungsbahnen aus dem Herzen verwendet wurde.
Was wird bei der Katheterablation gemacht?
Bei der Ablation handelt es sich somit um ein Verfahren der Kardiologie, welches sich der Kathetertechniken bedient. Es werden Schleusen in die Leistengefäße gelegt, über die modifizierte, elektrische Kabel (Katheter) in die Herzvorhöfe und -kammern eingeführt werden. Mit den Kathetern können elektrische Impulse des Herzens registriert und der Herzmuskel stimuliert werden (s. auch EPU). Wird bei der Ablation eine elektrische Leitungsbahn, die zusätzlich zum normalen Erregungsleitungssystem besteht, oder ein zusätzlicher Impulsgeber im Herzen lokalisiert, können diese mittels eines speziellen Katheters abgetragen werden (Abb. 121). Dabei wird ein lenkbarer Katheter an die vorher lokalisierte Stelle des Herzens geführt und dann ein Wärmeimpuls abgegeben. Diese Wärme wird durch einen Generator produziert, der einen Wechselstrom mit einer Frequenz von 500 – 1.000 KHz produziert (Radiofrequenzablation).
Dr. med. H. Wineke
Als Autor anmelden
|
zum Anfrageformular Radiofrequenzablation / Hochfrequenzablation