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Fräse (Rotablation) - Komplikationen und Risiken

Welche Komplikationen können bei der Rotablation auftreten?

Bei der Rotablation werden vor allem Gefäßverkrampfungen und Herzrhythmusstörungen beobachtet. Um den Gefäßverkrampfungen vorzubeugen, die bis hin zu einer kurzzeitigen Unterbrechung des Blutflusses in der Herzkranzarterie führen können, wird ein Medikament über die Vene gegeben, das die Gefäße entspannt. Herzrhythmusstörungen werden vor allem bei der Rotablation in der Herzhinterwandarterie beobachtet. Um das Risiko zu vermindern, werden entsprechende Medikamente gegeben und die „Bohrzeiten“ so kurz wie möglich gehalten. Eine Verletzung der Herzkranzarterie durch den Bohrkopf wird selten beobachtet, da der Bohrkopf über den Draht im Inneren der Arterie sicher geführt wird. Herzschmerzen während der Behandlung müssen Sie sofort Ihrem Arzt mitteilen, da dann unter Umständen die Rotablation unterbrochen werden muss. Die weitere Behandlung der Engstelle wird dann mittels Ballonaufdehnung und/oder Stentimplantation fortgesetzt.

Verschluss des Herzkranzgefäßes mit Herzinfarkt

Des Weiteren können Komplikationen im Bereich der Leistenarterie oder Überempfindlichkeitsreaktionen gegen das Kontrastmittel ähnlich wie bei Herzkatheteruntersuchungen auftreten. Wird ein Stent eingesetzt, sind zudem weitere Komplikationen möglich.

letzte Aktualisierung: 17.05.2012

Artikelinformationen zu Fräse (Rotablation)
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Dr. med. Eggebrecht

Autor

Prof. Dr. med. R. Erbel

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