Rotablation (Fräse, Gefäßfräse)
Die
Rotablation (Rotation = Umdrehung, Ablation = Abtragung) wird neben der herkömmlichen Ballonaufdehnung und
Stentimplantation zur Behandlung von Herzkranzgefäßverengungen eingesetzt. Besonders stark verkalkte Engstellen werden zum Teil mit der Ballonaufdehnung zunächst nicht ausreichend aufgedehnt. In diesen Fällen kann durch die
Rotablation eine Abtragung dieser unelastischen Verkalkungen erreicht werden, sodass anschließend eine Ballonaufdehnung durchgeführt werden kann. Insgesamt wird die
Rotablation eher selten in speziellen Zentren durchgeführt, da es sich um ein technisch aufwendiges Verfahren handelt.
letzte Aktualisierung: 03.02.2012
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