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Dilatation (PTCA) - Hintergrund

Dilatation (PTCA)

Gefäßalterungsprozesse (Atherosklerose), die durch verschiedene Risikofaktoren wie z.B. Rauchen, cholesterinreiche Ernährung oder Zuckerkrankheit beschleunigt werden, führen zu Ablagerungen in den Herzkranzarterien, so genannte Plaques. Erreichen diese eine bestimmte Größe, entsteht eine Verengung der Herzkranzarterie (Stenose) und die Durchblutung des Herzmuskels wird vermindert. Die Leistungsfähigkeit des Herzens ist vermindert. Typische Beschwerden treten zunächst vor allem bei körperlicher Belastung als Druck/Beklemmungsgefühl hinter dem Brustbein auf, was bis in den Unterkiefer und den linken Arm ausstrahlen kann (Angina Pectoris). Schließlich kann bei kompletter Unterbrechung des Blutflusses in der Herzkranzarterie ein Herzinfarkt entstehen.

Die Perkutane Transluminale Coronare Angioplastie (PTCA) stellt eine Möglichkeit zur Erweiterung solcher Engstellen mittels Katheter dar. Die Wortteile leiten sich aus dem Lateinischen ab: perkutan bedeutet dabei „durch die Haut“, d.h. durch Gefäßpunktion; transluminal bedeutet „über die Gefäßbahn“, d.h. mittels Katheter; Angioplastie bedeutet „Gefäßwiederherstellung“ durch den Ballonkatheter.

Laserangioplastie

 

Arteriosklerose

letzte Aktualisierung: 15.05.2012

Artikelinformationen zu Dilatation (PTCA)
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Dr. med. Eggebrecht

Autor

Prof. Dr. med. R. Erbel

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