Ziel der Hypertoniebehandlung ist die Verminderung kardio- und zerebrovaskulärer Erkrankungen bzw. Ereignisse und deren Sterblichkeit. Die Therapieindikation richtet sich nicht nur nach der Höhe des Blutdrucks, sondern vielmehr nach dem individuellen kardiovaskulären Gesamtrisiko. Dies gilt uneingeschränkt auch für ältere Patienten. Durch nicht-medikamentöse und medikamentöse Maßnahmen soll ein
Blutdruck von unter 140/90 mmHg, bei Diabetikern unter 130/80 mmHg erreicht werden.
Diuretika, Betarezeptorenblocker,
ACE-Hemmer, AT-1-
Rezeptor-Antagonisten und Kalziumantagonisten gelten als Therapeutika der 1. Wahl in der
Therapie der arteriellen
Hypertonie. Die medikamentöse Hypertoniebehandlung folgt einem Stufenschema, wobei differentialtherapeutische Überlegungen bei der Auswahl der einzelnen Substanzen eine wichtige Rolle spielen.
letzte Aktualisierung: 28.05.2012
Artikelinformationen zu Medikamentöse Bluthochdruckbehandlung
Autor
Florian Straube Assistenzarzt
Dr. med. S. Wassmann Oberarzt