Welche Komplikationen können bei der Behandlung der Aortenisthmusstenose auftreten?
- Schmerzen im Brust/Rückenbereich durch die Dehnung der Gefäßaußenhaut. Diese Schmerzen können 24 - 48 Stunden anhalten.
- Einriss der Gefäßinnenhaut (Dissektion). Hierdurch kann unter Umständen die Durchblutung vermindert werden. Durch Einsetzen eines Stents wird der Einriss wieder angelegt und die Durchblutung wiederhergestellt.
- Entstehung einer umschriebenen Aussackung (Aneurysma). Gegebenenfalls muss durch einen, mit einer Membran versehenen Stent diese Aussackung abgedichtet werden.
- Zerreißung der Brustschlagader. Diese lebensbedrohliche Komplikation ist äußerst selten und kann eine notfallmäßige Operation erfordern.
Des Weiteren können Komplikationen im Bereich der Leistenarterie oder Überempfindlichkeitsreaktionen gegen das Kontrastmittel ähnlich wie bei Herzkatheteruntersuchung auftreten.
letzte Aktualisierung: 15.05.2012
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