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Prof. Dr. med. T. H. Loew |
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Quälende, belastende, körperliche Beschwerden, die von Kopf bis Fuß reichen können - eine leidende Seele: Menschen wenden sich in diesen Nöten - oft nach langem Hin und Her, Für und Wider an den Arzt ihres Vertrauens oder den Spezialisten: Doch die Befunde sind irritierend - denn sie sind unauffällig oder können die Beeinträchtigung nicht ausreichend erklären. Waren schon die Wochen, bevor überhaupt Hilfe in Anspruch genommen wurde gekennzeichnet durch Leistungsminderung und Leiden, sind die jetzigen Entwicklungen - Ausschluss einer körperlichen Erkrankung und das psychosomatische Erklärungsmodell nicht unbedingt tröstend. Besonders prekär ist die Lage oft auch deshalb, weil es bei psychosomatischen Erkrankungen häufig, d.h. bei etwa einem Fünftel der Patienten, im Verlauf wichtig ist, die Behandlung durch stationäre Maßnahmen zu verdichten oder überhaupt eine Behandlung intensiv einzuleiten.
Doch nicht nur die Frage des „ob“ sondern auch die Frage des „wo“ ist zentral, denn mit dem „wo“ ist auch das „wie lange“ verbunden. Im Augenblick verbringen Patienten im Mittel 48 Tage in psychosomatischen Kliniken und deshalb ist die Auswahl des richtigen Ortes auch besonders wichtig. Das Recht auf eine freie Arztwahl in vielen Bereichen unseres Gesundheitswesens ist hier auch inhaltlich besonders hilfreich und wertvoll. Die Dauer stationärer Behandlung ist natürlich abhängig von Art und Schwere der Erkrankung, aber auch eine Frage des Konzepts und so reicht die Spannbreite bei vergleichbarer diagnostischer Einstufung von 20 bis 70 Tagen und das kann durchaus Konsequenzen für Familie, Arbeitsplatz und Lebensplanung haben.
Hier hilft das Konzept und die jahrelange Erfahrung des medführers - auch aus den anderen medizinischen Gebieten und das erleichtert die Auswahl für Arzt und Patient. Ein besonderes Qualitätsmerkmal ist die Weiterbildungsbefugnis für die Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, bzw. deren Umfang, oder die Breite der vorhandenen ärztlichen Qualifikationen, insbesondere der Psychoanalyse, der physikalischen, der rehabilitativen, der Ernährungs- oder der Sozialmedizin. Immer bedenken: Psychosomatische Patienten sind schließlich auch körperlich Kranke, so bedeutend die Psychologie auch sein mag. Ebenso kann die wissenschaftliche Aktivität einer Klinik oder die Tradition, die für in unserem Gebiet wichtige Behandlungserfahrung spricht, und hier hilft dann auch wieder der strukturierte Qualitätsbericht, ein Argument für die Auswahl darstellen. Dem medführer gelingt es meiner Ansicht, die für die Entscheidungsfindung wichtigen Stichpunkte übersichtlich und nachvollziehbar - in Papierform und elektronisch zusammenzustellen.
Univ.-Prof. Dr. med. Thomas Horst Loew Klinik Donaustauf |
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