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Medizinische Herausgeber / Beiräte - Prof. Dr. med. F. Wolff

 
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  Prof. Dr. med. F. Wolff
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Krankenhäuser, aber auch niedergelassene Ärztinnen und Ärzte müssen heute ihre Schwerpunkte in neuen Medien darstellen. Dazu gehören neben dem Internet auch Printmedien wie der medführer. Die Patientinnen werden sich aus diesen Angeboten die für sie wichtigen Informationen herausziehen und sie dazu nutzen, besser informiert zum Arzt zu gehen. Dies ist für beide Seiten ein erfolgreiches Konzept und dient der besseren Behandlung der uns anvertrauten Patientinnen und Patienten. Aber auch untereinander können Ärzte sich informieren und anhand des medführers herausfinden, wer welche Spezialisierung pflegt und wen ich bei Fragen gegebenenfalls anrufen kann.

Die Frauenheilkunde besteht aus den drei „Säulen“: der Geburtshilfe und Perinatalmedizin, der Endokrinologie und Reproduktionsmedizin sowie der gynäkologischen Chirurgie bis hin zur Onkologie. Alle drei Bereiche haben sich in den letzten 10 Jahren dramatisch weiterentwickelt. Die Neuerungen sind so groß, dass nicht mehr wie früher jeder alles beherrschen kann. Schwerpunktentwicklung ist daher eine folgerichtige und wünschenswerte Entwicklung.

Allein auf dem Gebiet der pränatalen Diagnostik ist durch die Ultraschalltechnik ein Quantensprung gelungen. Die früher häufige Amniozentese ist heute nur noch zweitrangig und wird durch eine hoch spezialisierte nicht invasive Diagnostik abgelöst. Auch die komplexe Diagnostik des fetalen Herzens oder anderer Organe hat zu einem erheblichen Wissenszuwachs geführt, was gemeinsam mit den Neonatologen, Kinderchirurgen und anderen Fachdisziplinen dazu geführt hat, dass heute mehr Kinder gesund überleben können. In anderen Bereichen ist diese Entwicklung ähnlich. Die Reproduktionsmedizin schafft es heute, vielen Eltern zu einem Kind zu verhelfen, deren Situation vor Jahren noch ohne Erfüllung des Kinderwunsches zu sein schien. Dies hat natürlich auch dazu geführt, dass heute mehr ältere Mütter zur Entbindung kommen. Auch die dadurch geschaffenen Probleme müssen in den großen perinatalen Zentren gelöst werden.

Bei den operativen Techniken steht die Endoskopie heute ganz im Vordergrund. Viele Standardeingriffe, die früher klassisch operiert wurden, sind heute eine Domäne der minimal- invasiven Chirurgie, die in Zentren stattfindet. Auch die Inkontinenz- und Onkochirurgie hat sich erheblich fortentwickelt. In diesem Bereich macht sich ganz besonders der demografische Wandel bemerkbar. So werden heute Frauen in einem Alter operiert, in dem früher Eingriffe wegen des Anästhesierisikos nicht möglich zu sein schienen.

Diese gesamten Informationen an die Interessierten und Betroffenen weiterzugeben ist Aufgabe des medführers, dem man dazu nur viel Erfolg wünschen kann.

Prof. Dr. med. Friedrich Wolff
Chefarzt der Fauenklinik
Kliniken der Stadt Köln
Krankenhaus Holweide

Fragen von Patienten, die medfuehrer.de beantwortet

Fragen von Patienten, die medführer beanwortet
  • Welche Kliniken / Praxen leisten was und in welchem Umfang?
  • Wer ist der Chefarzt - wie stellt sich sein Team zusammen?
  • Welche Klinik / Praxis ist auf welches Gebiet spezialisiert?
  • Welche Ausstattungen und Kapazitäten sind vorhanden?
  • Welche OP- und Therapiemethoden werden durchgeführt?
  • Welche Techniken und Standards werden angewandt?
  • Wie werden bestimmte Behandlungen oder Untersuchungen durchgeführt?
  • Wie äussern sich bestimmte Krankheiten und was muss ich beachten?
  • Was kann ich für einen gesunden Lebensstil tun?