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Medizinische Herausgeber / Beiräte - PD Dr. med. B. Nowak

 
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  PD Dr. med. B. Nowak
  Nowak
 
Herz- Kreislauf-Erkrankungen sind unverändertdie häufigste Todesursachein Deutschlandund in Europa. Viele der betroffenen Patientensindchronisch erkrankt. Ihre kontinuierlicheBehandlung und Betreuung hatdie Verminderungvon Beschwerden, die Verbesserung vonBelastbarkeit undLebensqualität, sowie dieVermeidung von Komplikationen und Verschlechterungenzum Ziel. Dies resultiert häufigauch in einer längerenLebenserwartung.

Die Kardiologie entwickelt sich hierbeiraschweiter. Ein Beispiel hierfür ist die nicht-invasivekardialeBildgebung durch Cardio-MRTund Cardio-CT. Zum einen können durchdieseVerfahren andere Untersuchungsmethodenteilweise ersetzt werden,zum anderen werdenzusätzliche Informationen über Krankheitengewonnen,die bisher nicht verfügbar waren.Auch die BehandlungsmöglichkeitenkardiovaskulärerErkrankungen entwickeln sichkontinuierlich weiter. Diesgilt sowohl für neueMedikamente als auch für interventionelleVerfahrenwie z.B. die Katheterablation vonHerzrhythmusstörungen oderdie Behandlungder fortgeschrittenen Herzinsuffizienzmittelsbiventrikulärer Schrittmacherstimulation.In der Kardiologie wirdin hohem Maße nachden Grundsätzen der evidenzbasiertenMedizinverfahren. Dies bedeutet, dass die Wirksamkeitder durchgeführtenMaßnahmendurch wissenschaftliche Studien abgesichertist. Darüber hinausexistieren für alle wesentlichenKrankheitsbilder Leitlinien derDeutschenGesellschaft für Kardiologie oderinternationalerFachgesellschaften.

Ein zweiter Schwerpunkt inder Behandlungkardialer Erkrankungen ist die VersorgungvonNotfallpatienten. Hier spielt der Herzinfarktnach wie vor einedominierende Rolle. Für dieVersorgung dieser Patienten werdenzunehmendsogenannte „Chest-Pain-Units“ eingerichtet,die eine möglichstschnelle und zielgerichteteVersorgung, bis hin zursofortigenHerzkatheterintervention ermöglichen.

Der Herzinfarktsteht quasi am Ende fortschreitenderGefäßveränderungen. DamitdieseAtherosklerose möglichst gar nicht erst entstehtoder bereits infrühen Stadien behandeltwerden kann, kommt der Prävention vonHerz-Kreislauf-Erkrankungen eine weitere und zunehmendwichtige Rolle zu.

Sowohlauf Seiten der betroffenen herz- undgefäßkranken Patienten, als auchauf Seitender behandelnden Ärzte besteht der Wunschnach möglichstumfassenden Informationenüber geeignete Praxen und Kliniken füreinekardiologische oder kardiochirurgische Versorgung.Hierzu kann dieverpflichtende Veröffentlichungvon Qualitätsberichten beitragen.Diesegeben die Ergebnisse der externenQualitätsicherung wieder, sind jedochgeradefür den Laien oft verwirrend. Hier gibt dermedführer „Herz /Gefäße“ wertvolle detaillierteAuskünfte: Für die jeweiligen PraxenundKliniken werden zunächst allgemeine Angabenzu Lage, Anfahrt,Mitarbeitern, Ausstattungund Räumlichkeiten gemacht. Dasgesamtemedizinische Spektrum wird sowohl inder Diagnostik als auch beiden Therapieverfahrenübersichtlich dargestellt. Die Angabederentsprechenden Leistungszahlen rundetdann das entsprechende Bild ab.

Durchdie zügige Realisierung der neuen 5.Auflage ist der medführer „Herz /Gefäße“ein wichtiges aktuelles Referenzwerk für jedenInteressierten,der sich über Diagnostik undTherapie von Herz-Kreislauferkrankungenunddas Spektrum der einzelnen Praxen und Klinikeninformieren möchte.

Fragen von Patienten, die medfuehrer.de beantwortet

Fragen von Patienten, die medführer beanwortet
  • Welche Kliniken / Praxen leisten was und in welchem Umfang?
  • Wer ist der Chefarzt - wie stellt sich sein Team zusammen?
  • Welche Klinik / Praxis ist auf welches Gebiet spezialisiert?
  • Welche Ausstattungen und Kapazitäten sind vorhanden?
  • Welche OP- und Therapiemethoden werden durchgeführt?
  • Welche Techniken und Standards werden angewandt?
  • Wie werden bestimmte Behandlungen oder Untersuchungen durchgeführt?
  • Wie äussern sich bestimmte Krankheiten und was muss ich beachten?
  • Was kann ich für einen gesunden Lebensstil tun?