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Der medizinische Fortschritt wird uns tagtäglich über die Medien vor Augen geführt. Hoffnungen auf Heilungen der im höheren Alter auftretenden Krankheiten werden geweckt, damit aber auch Begehrlichkeiten nach immer moderneren Heilverfahren und Operationsmethoden.
Das Internet hat einen weiteren entscheidenden Beitrag zur Aufklärung über die Gesundheitsstörungen und deren neueste und fortschrittlichste Behandlungsmethoden geleistet. Die wachsende Flut an öffentlich verfügbaren Informationen weckt jedoch zugleich den Anspruch, Portale oder „Wegweiser“ für qualitativ hochwertige medizinische Informationen und Leistungsdaten bereit zu stellen.
Mit der zunehmenden Inanspruchnahme der Gesundheitsversorgungseinrichtungen steigen die Kosten hierfür von Jahr zu Jahr und die Politik macht sich große Sorgen um die Finanzierbarkeit.
Leider muss festgestellt werden, dass es ein hohes Maß an ineffizienten Strukturen im Gesundheitswesen gibt, deren Abbau nur durch die Schaffung von Wettbewerb unter den Anbietern von Gesundheitsleistungen, also in erster Linie den Krankenhäusern, zu erreichen ist.
Der medführer ist ein entscheidendes Instrument, um diese Forderung nach mehr Wettbewerb und Transparenz in die Tat umzusetzen. Er hilft, geeignete Spezialabteilungen regional und im Lande zu finden, sowie aufgrund der im medführer veröffentlichten Leistungszahlen sich ein Bild über den Spezialisierungsgrad und die Häufigkeit bestimmter Eingriffe zu machen. Dies erleichtert dem Leser, die ihm geeignete Klinikeinrichtung in seiner Umgebung zu finden. Das war bisher nicht möglich und auch über das Internet nicht abrufbar.
Zudem kann sich der Leser, sei es als Arzt oder betroffener Patient, über die meisten chirurgischen – orthopädischen Krankheiten und deren neueste Behandlungsverfahren eingehend informieren. Über die im Führer aufgelisteten Klinikadressen kann er sich auch Kostenvoranschläge für definierte Eingriffe, wie z.B. einen Gelenkersatz einholen und diesen mit anderen Kliniken vergleichen.
So wird echter Wettbewerb initiiert, der letztendlich zu einem preisbewussteren Verhalten führt und damit einer weiteren Kostensteigerung unseres Gesundheitswesen entgegen wirkt. |
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