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Medizinische Herausgeber / Beiräte - Dr. Bianca Senf

 
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  Dr. Bianca Senf
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Die Diagnose Brustkrebs wird von den meisten Frauen, aber natürlich auch von den selten betroffenen Männern als ein erschütterndes Ereignis erlebt. Es zieht den Patientinnen oder Patienten oft sprichwörtlich den Boden unter den Füßen weg. Von einem Augenblick zum Anderen ist kaum mehr etwas im Leben, wie es vorher war und die Betroffenen fühlen sich mehr als verunsichert: „Ich habe das Gefühl, völlig neben mir zu stehen“ oder „Ich komme mir vor, alles wäre ich aus einem Karussell gefallen, der Kopf dreht sich und ich weiß nicht, in welche Richtung ich gehen soll“ sind Äußerungen von Frauen, nachdem die Diagnose gestellt wurde.

Schon jetzt wird klar, dass neben der körperlichen Erkrankung die seelische Belastung eine ebenso bedeutsame Rolle spielt, der gerade in der Frühphase nach Diagnosestellung angemessen Rechnung getragen werden muss.

In welche Richtung gehen? Die Krebserkrankung betrifft alle Aspekte und Bereiche des Lebens. Fragen wie: „Wie sag ich’s meinem Partner, wie meinen Kindern?“, „Was kommt auf mich zu?“ quälen viele Betroffene. Unter den ersten Fragen, die sich Frauen oder Männer nach der Diagnose Brustkrebs stellen ist aber vor allem: „In welche Klinik soll ich denn gehen? Wo soll ich mich operieren lassen, wo habe ich die besten Ärzte, die beste Betreuung?“

In diesem Szenario der Gefühle und unter Zeitdruck die richtige Entscheidung zu treffen und Anlaufstellen zu finden, die eine umfassend qualifizierte und qualitätsgesicherte Behandlung bieten, fällt enorm schwer.

Seit einem Jahr gibt es eine Verpflichtung der Kliniken, Qualitätsberichte zu erstellen, um Transparenz zu schaffen und Patienten objektive Entscheidungshilfe zu gewähren In der Praxis zeigt sich jedoch, dass dieser Zweck nicht erfüllt wird. Abhandlungen von 50 bis 150 Seiten pro Klinik müssten durchforstet und bewertet werden. Durch diesen Dschungel an Informationen und unterschiedlichen Angeboten steigen die Betroffenen, oft auch die behandelnden Ärzte, Psycho-Onkologen und andere Berufsgruppen, die hier beratend tätig sind, nicht oder nur unvollständig durch.

Welche Klinik bietet was mit welchen Vorteilen? Wo liegen die Schwerpunkte? Bietet die Wohnortnahe Klinik z.B. die gesamte Diagnostik und Behandlung der Frauen unter einem Dach und vermeidet so eine zusätzliche Belastung der betroffenen Patientin durch lange Wege? Und vor allem, wird eine psychoonkologische Begleitung von Beginn der Diagnosestellung über den gesamten Behandlungszeitraum angeboten?

Der nun vorliegende medführer „Brustkrebszentren“ gibt auf viele dieser Fragen übersichtlich, standardisiert und kompetent Antworten. Er orientiert sich dabei an den hohen Anforderungen der medizinischen Fachgesellschaften wie der Deutschen Krebsgesellschaft e. V. und der Deutschen Gesellschaft für Senologie mit ihrem Zertifikat „Onko Zert“. Hier ist die Erkenntnis, dass der Erfolg eines Brustkrebszentrums vor allem auf einer guten, interdisziplinären Zusammenarbeit beruht, berücksichtigt. In bewährter Weise erfährt durch den medführer Brustkrebszentren sowohl der medizinische Laie als auch der niedergelassene Behandler, welche Leistungen wie und vor allem in welchem Umfang erbracht werden.

Anhand der Anzahl von diagnostischen und operativen Eingriffen lässt sich z.B. erkennen, auf wie viel Erfahrung hier zurückgegriffen werden kann. Der niedergelassene Behandler erkennt schnell die Strukturen und erfährt, z.B. welches Haus in welcher Zeit einen Stanzbefund mitteilen kann und welche Operationstechniken zur Verfügung stehen. Auch ist der Überblick über Kooperationspartner häufig eine wertvolle Hilfe. Die Betroffene kann entscheiden, ob sie bei einem etwa gleichen medizinischen Leistungsangebot ein Brustzentrum wählt, dass zusätzlich eine Kinderbetreuung anbietet oder von Beginn der Diagnosestellung an auf eine psychoonkologische Begleitung durch einen Psycho-Onkologen Wert legt, der am Haus angestellt und in das Behandlungsteam integriert ist. Der medführer „Brustkrebszentren“ bietet so eine wirkliche Entscheidungshilfe ohne langes Suchen.

Was der medführer allerdings nicht ersetzen kann und will, ist das Gespräch mit dem behandelden Arzt der Patientin. Er sollte ihr in der Frage nach dem geeigneten Brustzentrum beratend zur Seite stehen, so dass sie sich dann anschließend mit gutem Gefühl in die gewählte Klinik begeben kann.

Fragen von Patienten, die medfuehrer.de beantwortet

Fragen von Patienten, die medführer beanwortet
  • Welche Kliniken / Praxen leisten was und in welchem Umfang?
  • Wer ist der Chefarzt - wie stellt sich sein Team zusammen?
  • Welche Klinik / Praxis ist auf welches Gebiet spezialisiert?
  • Welche Ausstattungen und Kapazitäten sind vorhanden?
  • Welche OP- und Therapiemethoden werden durchgeführt?
  • Welche Techniken und Standards werden angewandt?
  • Wie werden bestimmte Behandlungen oder Untersuchungen durchgeführt?
  • Wie äussern sich bestimmte Krankheiten und was muss ich beachten?
  • Was kann ich für einen gesunden Lebensstil tun?