Was tun bei Sonnenbrand?
- Schon während des Sonnenbades sollte man wachsam sein. Fängt die Haut an zu brennen oder rötet sie sich? Dann begeben Sie sich schnell aus der Sonne.
- Kühlen Sie die von Sonnenbrand betroffenen Hautbereiche über längere Zeit mit feuchten, kalten Umschlägen.
- Tragen Sie Produkte mit hautpflegenden Substanzen auf die Haut auf.
- Die kurzfristige Einnahme von nichtsteroidalen Entzündungshemmern kann Entzündungen und Schmerzen lindern.
- Bei sehr starkem Sonnenbrand können Kortisonsalben eingesetzt werden. Sie wirken ebenfalls entzündungshemmend.
- Wenn der Sonnenbrand Hautbläschen verursacht hat, platzen diese meistens von alleine. Eine Öffnung der Bläschen zur Entleerung ist erst dann nötig, wenn sie nach etwa vier Tagen noch nicht aufgegangen sind. Das Öffnen sollte ein Arzt vornehmen, da Infektionsgefahr besteht.
- Nicht nur Feuchtigkeitszufuhr von außen ist wichtig, sondern auch von innen: Trinken Sie viel, um den Flüssigkeitsverlust über die Haut auszugleichen.
- Hat sich die Haut gepellt, sind diese Stellen noch wochenlang ganz besonders sonnenbrandgefährdet. Schützen Sie sie intensiv.
- Bei offenen Stellen sollte ein Arzt hinzugezogen werden.
letzte Aktualisierung: 21.05.2012
Verwendete Quellen:
MSD Manual. Handbuch Gesundheit. Medizinisches Wissen und ärztlicher Rat für die ganze Familie. 2., völlig neue und erweiterte Ausgabe (2005). Goldmann Verlag, München. S. 1214-1216.
Der Brockhaus Gesundheit. Krankheiten erkennen, verstehen und heilen. 6. Auflage (2004). F.A. Brockhaus GmbH, Leipzig / Mannheim. S. 1129.
Sonnenklar: Sonnenschutz. Broschüre der Bayerischen Staatsregierung. Downloadbar unter URL: http://www.sonne-mit-verstand.de/ [Zugriff: 30.3.2011].
Seiten auf kindergesundheit-info.de, einem Angebot der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. URL: http://www.kindergesundheit-info.de/900.0.html [Zugriff: 30.3.2011].
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Artikelinformationen zu Sonnenbrand (Dermatitis solaris)