
Bei Sommersprossen sind Lichtschutzmittel und Sonnenkarenz zur Vorbeugung sinnvoll, aber nicht immer ausreichend.
Zusätzlich gibt es Hydrochinon-Präparate (z. B. Pigmanorm-Creme), die eine bleichende Wirkung haben. Vor der Anwendung sollten Sie aber Ihren Arzt fragen. Als Hausmittel ist die Behandlung mit Gurkensaft bekannt.
Für den Fall, dass Altersflecken zur seelischen Belastung führen, gibt es kosmetische Mittel, mit denen man sie abdecken kann. Sonstige Behandlungsmöglichkeiten sind die Stickstoffbehandlung, Hydrochinon- oder Retinoid-Cremes oder eventuell auch eine Lasertherapie.
Sinnvoll ist die Vermeidung direkter Sonnenbestrahlung, die die Pigmentierung verstärkt. Auch hier können Hydrochinon-Präparate zur Aufhellung versucht werden. Ansonsten gibt es die Möglichkeit der kosmetischen Abdeckung (Camouflage).
Zur Behandlung der Vitiligo kommt am ehesten die PUVA-Therapie (Photochemotherapie), eventuell in Kombination mit der Aminosäure Phenylalanin in Frage. Sie dauert jedoch ein bis zwei Jahre und führt nur bei einem relativ geringen Prozentsatz der Betroffenen zu einer kosmetisch befriedigenden Besserung. Die PUVA-Behandlung der Weißfleckenkrankheit darf nur vom Arzt und mit Lichtschutz (Spezialsonnenbrille) durchgeführt werden! Die Klimabehandlung am Toten Meer ist in manchen Fällen hilfreich. Durch die Einnahme von Beta-Karotin-haltigen Tabletten nimmt die Haut Farbe an. Sie reagiert weniger lichtempfindlich und der Farbunterschied zwischen braunen und weißen Hautflecken verringert sich.
Kleinere Krankheitsherde im Gesicht oder am Handrücken kann man zum Beispiel mit wasserfestem Make-up abdecken. Örtlich können auch Kortisonsalben bei kleineren Herden zu einer Repigmentierung führen.
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