
Bei einer blauschwarzen Verfärbung unter dem Nagel muss beim Hautarzt geklärt werden, ob es sich um eine harmlose Einblutung unter dem Nagel oder möglicherweise um den gefährlichen schwarzen Hautkrebs handelt.
Brüchigen Nägeln liegt oftmals der häufige Umgang mit Wasser und Reinigungsmitteln zugrunde. In manchen Fällen liegt auch ein Vitaminmangel vor, der durch Vitaminpräparate ausgeglichen werden kann.
Bei der Behandlung eingewachsener Nägel helfen gelegentlich Nagelspangen, die man so lange tragen muss, bis die betroffene Stelle des Nagels herausgewachsen ist. Eine kleine Operation ist allerdings nicht immer zu umgehen. Dabei entfernt der Arzt einen Teil des Nagels und der Nagelmatrix, damit der Nagel nicht erneut einwachsen kann. Die Operation erfordert einige Tage der Nachbehandlung.
Man kann die übermäßige Schweißbildung je nach Intensität, Lokalisation und Ausdehnung sowohl innerlich als auch äußerlich und operativ behandeln. Bei der äußerlichen Behandlung kommen vor allem aluminiumhaltige Präparate (z. B. Ansudor) zum Einsatz. Gute Erfolge lassen sich auch mit der Leitungswasseriontophorese erzielen. Mit innerlichen schweißhemmenden Medikamenten bremst man die Schweißbildung der dafür verantwortlichen Nervenfasern. Sie werden allerdings nur in Ausnahmefällen verordnet, da sie auch andere Organsysteme beeinflussen.
Bei der operativen Behandlung durchtrennt man die Verbindung zwischen den Nervenfasern und den Schweißdrüsen. Als Nebenwirkung können im Bereich des unterbrochenen Nervs Störungen des Berührungs- und Temperaturempfindens auftreten. Risikoärmer ist der endoskopische Eingriff (ETS), da nur noch ein kleiner Schnitt notwendig ist.
Als risikoarmer Standardeingriff hat sich dagegen beim krankhaften Achselschwitzen die operative Entfernung der schwitzenden Hautbezirke mitsamt der Schweißdrüsen durchgesetzt.
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Verwendete Quellen:
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