
Wer eine Pilzerkrankung durchgemacht hat, erkrankt nicht selten erneut. In manchen Fällen liegt das daran, dass der Betroffene die Behandlung zu früh abgebrochen hat, in anderen Fällen ist die Abwehrsituation seines Körpers geschwächt.
Vielfach kann man schon durch Hygiene und gewissenhafte Körperpflege gegen Pilzerkrankungen vorbeugen. Wer sich regelmäßig wäscht, am besten mit alkalifreier Seife, verhindert, dass die Hornschicht der Oberhaut quillt, der Säuremantel zerstört und die Haut gegen Erreger anfällig wird. Nach dem Waschen sollten Sie sich gründlich mit einem frischen Handtuch abtrocknen, vor allem in den Faltenbereichen der Haut. Die Handtücher sollten Sie häufig wechseln und bei 95 Grad waschen. Die betroffenen Hautstellen sollten mit pilzwirksamer Creme oder Puder behandelt werden.
Besonders aufpassen sollte, wer zum Wehrdienst eingezogen wird und bereits getragene Stiefel übernehmen muss. Am besten desinfiziert man diese Schuhe selbst noch einmal.
Bei Unterwäsche und Socken sollten Sie kochbares Material bevorzugen. Die 95-Grad-Wäsche zerstört die Sporen, durch die sich die Pilze vermehren. Dagegen sind synthetische Stoffe, die man nicht so heiß waschen kann, ungünstig. Das oft engporige, schweißhemmende Gewebe führt auch zum schädlichen Feuchtigkeitsstau. Schuhe und Strümpfe sollte man regelmäßig mit Puder oder Spray behandeln bzw. desinfizieren.
Mit einer Pilzerkrankung keine öffentlichen Bäder oder Saunen aufsuchen, um nicht andere zu infizieren!
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