
Zur Behandlung von Pilzerkrankungen steht eine Reihe gut wirksamer Medikamente für die äußerliche und innerliche Anwendung zur Verfügung. Bei Erkrankung im Genitalbereich ist es wegen der Ansteckungsgefahr notwendig, dass sich der Partner mitbehandeln lässt.
Für die äußerliche Anwendung sind Cremes, Salben, Lösungen, Sprays, Gele, Lacke, Puder und Duschgels im Handel. Vielfach werden sogenannte Breitbandantimykotika verordnet. Sie enthalten Wirkstoffe, die sowohl Faden- und Hefepilze als auch Bakterien vernichten können. Bei Pilzerkrankung in Hautfalten muss darauf geachtet werde, diese möglichst trocken zu halten. So ist bei Fußpilz beispielsweise das Fönen der Zehenzwischenräume nach dem Waschen empfehlenswert.
Die innerliche Behandlung ist besonders bei großflächigem Befall sowie bei tiefen, entzündlichen Erkrankungen angezeigt, zum Beispiel am behaarten Kopf oder im Bartbereich. Auch Nagelmykosen, bei denen bereits die Nagelmatrix mit betroffen ist, müssen innerlich behandelt werden, damit es zu einer Abheilung kommt. Bei Befall des Magen-Darm-Traktes mit Hefepilzen sollte neben der medikamentösen Behandlung eine kohlenhydratarme Diät eingehalten werden.
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Verwendete Quellen:
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