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Schiefe Nasenscheidewand - Symptome / Diagnose

Der Hals-Nasen-Ohrenarzt wird nach Erhebung der Krankengeschichte (Anamnese) die Nase und den Nasenrachen untersuchen. Hierbei wird zunächst der vordere Anteil der Nasenhaupthöhle inspiziert (Rhinoskopia anterior). Mit Hilfe eines kleinen Endoskops, das in die Nase eingeführt wird, kann der Arzt die verbogenen Anteile der Nase genauer identifizieren. Zusätzlich werden durch die Untersuchung des Nasenrachens adenoide Vegetationen, so genannte „Polypen" ausgeschlossen. Zusätzlich wird ein Röntgen Bild der Nasennebenhöhlen veranlasst, um bereits fortgeschrittene Erkrankungen, beispielsweise eine chronische Nasennebenhöhlenentzündung auszuschließen.

Durch die Rhinomanometrie (Messung des Atemwiderstandes der Nase) vor und nach Abschwellen der Nasenmuscheln wird gemessen, wie ausgeprägt die Nasenatmungsbehinderung ist. Die Olfaktometrie (Riechtest) liefert wichtige Aussagen über einen eventuell vorhandenen Verlust des Geruchssinnes. Bei saisonal auftretender Nasenatmungsbehinderung, beispielsweise vorwiegend im Frühjahr, und sonst ungehinderter Nasenatmung sollte zusätzlich ein Allergietest erfolgen.

letzte Aktualisierung: 04.02.2012

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