Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Bei einer Nasennebenhöhlenentzündung – auch Sinusitis genannt – handelt es sich um eine Entzündungsreaktion der Nasennebenhöhlenschleimhaut, die meist durch Viren oder Bakterien, selten auch durch Pilze, verursacht wird. Unterschieden wird dabei zwischen einer akuten Nasennebenhöhlenentzündung, die bis zu 12 Wochen lang besteht, und einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung, die mindestens 12 Wochen lang oder länger besteht.
Definition: Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Man unterscheidet zwischen einer akuten und einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis). Ausschlaggebend hierfür ist allein der zeitliche Verlauf der Erkrankung. Eine akute Nasennebenhöhlenentzündung wird diagnostiziert, wenn eine eitrige Sekretion der
Nase für bis zu 12 Wochen besteht. Persistieren die Symptome für mindestens 12 Wochen und darüber hinaus, so spricht man von einer chronischen Nasennebenhöhlenentzündung. Definitionsgemäß handelt es sich um eine eigenständige oder eine den
Schnupfen begleitende Entzündungsreaktion der Nasennebenhöhlenschleimhaut.
Ursachen der Nasennebenhöhlenentzündung (Sinusitis)
Die akute Nasennebenhöhlenentzündung wird durch die Zugänge, die sogenannten Ostien, zu den Nebenhöhlen verursacht. Auslöser hierfür können eine Verschwellung der Ausführungsgänge oder eine Schleimhautdisposition sein. Die chronische Verlaufsform der Nasennebenhöhlenentzündung ist eher durch eine allmählich zunehmende Obstruktion der sog. ostiomeatalen Einheit geprägt. Die häufigsten Erreger sind
Viren, Bakterien der Nasenflora oder seltener Pilze. Als prädisponierende Faktoren für eine Nasennebenhöhlenentzündung werden Allergien, Analgetikaintoleranz, Asthma und natürliche Engstellen diskutiert.
letzte Aktualisierung: 14.05.2012
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