Die Epiglottitis ist in den meisten Fällen eine durch Haemophilus influenzae Typ b (Hib) ausgelöste bakterielle Entzündung des Rachenraums und Kehlkopfeingangs. Dabei kommt es zu einem Anschwellen des Kehldeckels, das sich auf den ganzen Kehlkopf ausdehnen kann.
Die akute Epiglottitis stellt vor allem bei Klein- und Schulkindern eine mitunter lebensbedrohliche Erkrankung dar. Der Kelhdeckel (Epiglottis) schwillt an und die Schwellung kann sich über den ganzen Kehlkopf ausdehnen. Es kommt zur lebensbedrohlichen Atemnot. Schnelles handeln ist notwendig. Kinder mit einer Epiglottitis müssen in ein Krankenhaus eingewiesen und unter Umständen intensiv-medizinisch behandelt werden.
Die beruhigenden Wirkung der Eltern ist besonders wichtig. Jede Aufregung kann die Atemnot des Kindes verschlimmern. Auch die Untersuchung des Rachenraums darf ausschließlich durch einen Arzt durchgeführt werden. Ein Reizen der angeschwollenen Region kann zu einer dramatischen Verschlechterung des Gesundheitzustands führen - bis hin zum Herz-Kreislauf-Stillstand.
Die Epiglottitis ist in den meisten Fällen eine durch Haemophilus influenza Typ B ausgelöste bakterielle Entzündung des Rachenraums und Kehlkopfeingangs. Seltener kann auch eine Virusinfektion die Ursache darstellen. Gegen Haemophilus influenzae Typ b (Hib) können Kinder schon frühzeitig geimpft werden.
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