Wie läuft die chirurgische Behandlung der Gynäkomastie ab?
Je nach Art und Umfang der Gynäkomastie kann die männliche Brust durch
Fettabsaugung allein reduziert werden und/oder durch Ausschneiden überschüssigen Drüsengewebes mit oder ohne
Haut. Der Eingriff dauert im Durchschnitt zwei Stunden und wird meistens ambulant mit Vollnarkose oder unter örtlicher Betäubung durchgeführt. Wenn es sich nur um überschüssiges Fettgewebe handelt, das
die Haut nicht übermäßig gedehnt hat, ist eine alleinige Fettabsaugung ausreichend, um eine normale Brustkontur zu erzielen. Es sollten dann sehr kleine Einschnitte in der Nähe der Brustwarze vorgenommen werden, um über diese mit sehr schmalen Kanülen das Fett abzusaugen. In solchen Fällen werden die Narben sehr klein und kaum sichtbar. Die Ergebnisse sind dauerhaft.
Wenn die Gynäkomastie nicht nur durch Fetteinlagerungen, sondern auch durch überschüssiges Drüsengewebe verursacht wird, muss ein Schnitt entlang der Areola (Brustwarzenhof) erfolgen. Über diesen Schnitt kann dann das überschüssige Drüsengewebe entfernt werden. In sehr ausgeprägten Fällen kann über diesen Zugang auch überschüssige Haut entfernt werden, sodass es gleichzeitig zu einer Straffung der Brust kommt.
letzte Aktualisierung: 08.05.2013
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