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Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Spirale (Intrauterinpessar) - Verhütung

Spirale (Intrauterinpessar)

Die Spirale (auch: Intrauterinpessar oder IUP) ist ein kleines T-förmiges Kunststoffgebilde mit einem Kupferdraht und einem am unteren Ende angebrachten Nylonfaden. Der Arzt setzt die Spirale vorsichtig in die Gebärmutter ein. Der Kupferdraht führt zu chemischen Veränderungen innerhalb der Gebärmutter, die hauptsächlich die Befruchtung der Eizelle durch die Samenzelle verhindert, aber auch die Einnistung einer befruchteten Eizelle verhindern kann.

Pearl-Index: 0,4-2,0

Wirkungsweise nicht eindeutig geklärt:

  • vermutlich Fremdkörperreaktion
  • Hemmung der Einnistung einer Eizelle in die Gebärmutterschleimhaut

Spirale: Vor- und Nachteile

Vorteile

Nachteile

  • keine tägliche Einnahme
  • Verhütung für 3 - 5 Jahre
  • keine systemischen Wirkungen
  • Anwendung während der Stillzeit möglich
  • muss vom Arzt eingesetzt werden
  • nicht so sicher wie die Pille
  • Ultraschallkontrolle alle 6 Monate zur Überprüfung der korrekten Lage erforderlich
  • Regelblutung in der Anfangszeit oft stärker und schmerzhafter
  • Spontanausstoßung möglich
  • höheres Risiko für Eileiter-Schwangerschaft

 

letzte Aktualisierung: 11.02.2010
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