Hormonspirale (Intrauterinsystem)
Die Hormonspirale (auch: Intrauterinsystem oder IUS) ist ein kleines T-förmiges Kunststoffgebilde, welches das Hormon Gestagen enthält; am unteren Ende ist ein Faden angebracht. Der Arzt setzt das IUP vorsichtig in die Gebärmutter ein. Der Empfängnisschutz beginnt mit Einsetzen der Hormonspirale, die bis zu 5 Jahre in der Gebärmutter verbleibt. Sie unterbindet nicht den Eisprung. Das in der Hormonspirale enthaltene Gestagen wirkt lokal: Es verdickt den Zervixschleim und verändert das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut.
Pearl-Index: 0,16 Vor- und Nachteile der Hormonspirale
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Vorteile
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Nachteile
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- keine tägliche Einnahme
- kürzere und meist weniger schmerzhafte Monatsblutung
- Anwendung bei Östrogen-Unverträglichkeit
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- Einsetzen nur durch den Arzt
- Zyklusunregelmäßigkeiten
- systemische Nebenwirkungen möglich
- alle 6 Monate: Ultraschallkontrolle zur Überprüfung der korrekten Lage der Spirale notwendig
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letzte Aktualisierung: 07.05.2012