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Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Hormonspirale (Intrauterinsystem) - Verhütung

Hormonspirale (Intrauterinsystem)

Die Hormonspirale (auch: Intrauterinsystem oder IUS) ist ein kleines T-förmiges Kunststoffgebilde, welches das Hormon Gestagen enthält; am unteren Ende ist ein Faden angebracht. Der Arzt setzt das IUP vorsichtig in die Gebärmutter ein. Der Empfängnisschutz beginnt mit Einsetzen der Hormonspirale, die bis zu 5 Jahre in der Gebärmutter verbleibt. Sie unterbindet nicht den Eisprung. Das in der Hormonspirale enthaltene Gestagen wirkt lokal: Es verdickt den Zervixschleim und verändert das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut.

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Vor- und Nachteile der Hormonspirale

Vorteile

Nachteile

  • keine tägliche Einnahme
  • kürzere und meist weniger schmerzhafte Monatsblutung
  • Anwendung bei Östrogen-Unverträglichkeit
  • Einsetzen nur durch den Arzt
  • Zyklusunregelmäßigkeiten
  • systemische Nebenwirkungen möglich
  • alle 6 Monate: Ultraschallkontrolle zur Überprüfung der korrekten Lage der Spirale notwendig
letzte Aktualisierung: 11.02.2010
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