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Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) - Krankheitsrückfall

Krankheitsrückfall beim Zervixkarzinom nach abgeschlossener Behandlung


Die Diagnostik bei einem Verdacht auf ein Rezidiv (Wiedererkrankung) erfordert eine erneute feingewebliche Untersuchung des verdächtigen Bezirkes. Primär sollte abgeklärt werden, ob es sich um ein lokal-begrenztes Rezidiv des Zervixkarzinoms handelt. Hierzu sind neben der frauenärztlichen Untersuchung und Ultraschalluntersuchung auch eine Magnetresonanztomographie des Beckens, eine Blasenspiegelung bzw. eine Enddarmspiegelung und ein Röntgenbild der Lunge erforderlich. Sollte es sich lediglich um ein lokal-begrenztes Rezidiv des Zervixkarzinoms handeln, so erfolgt die weitere Behandlung in Abhängigkeit der primären Therapie.

Therapie beim Rezidiv eines Zervixkarzinoms


Ein lokales Rezidiv nach alleiniger Operation sollte durch eine kombinierte Radio-Chemotherapie behandelt werden (Heilungschancen 40 %). Ist bereits eine Strahlentherapie initial erfolgt, so besteht die Option einer radikalen operativen Entfernung sämtlicher erkrankter Strukturen (Exenteration) (Heilungschancen 30-60 %). Handelt es sich allerdings um ein bereits im Körper verbreitetes Rezidiv (Metastasen), so besteht lediglich die Option einer palliativen Chemotherapie zur Erhaltung der Lebensqualität.

Heilungschancen beim Zervixkarzinom


Je früher ein Zervixkarzinom erkannt wird, desto größer sind die Heilungschancen. Dabei richtet sich die Prognose beim Zervixkarzinom nach den verschiedenen Stadien der FIGO-Einteilung.

5-Jahres-Überlebensrate beim Zervixkarzinom in Deutschland


FIGO-Stadium und Überlebensrate beim Zervixkarzinom:

IA: ca. 93 %
IB: ca. 92 %
IIA: ca. 63 %
IIB: ca. 50 %
III: ca. 40 %
IV: ca. 10 %
letzte Aktualisierung: 21.05.2012

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