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Zervixkarzinom (Gebärmutterhalskrebs) - Behandlung / Therapie

Therapie beim Zervixkarzinom


Bei Vorstufen besteht die Therapie beim Zervixkarzinom aus einer Konisation (Entfernung eines Kegels aus dem Gebärmutterhals). Handelt es sich um eine bösartige Erkrankung richtet sich die Therapie nach dem Stadium des Zervixkarzinoms.

Therapie beim Zervixkarzinom im Stadium IA


Im Stadium IA ist in der Mehrzahl der Fälle eine einfache Hysterektomie (Gebärmutterentfernung) ausreichend. Bei noch bestehendem Kinderwunsch kann an spezialisierten Zentren auch lediglich eine Entfernung des Gebärmutterhalses erfolgen (Trachelektomie).

Therapie beim Zervixkarzinom im Stadium IB bzw. IIA


Im Stadium IB bzw. IIA erfolgt in der Regel eine erweiterte Gebärmutterentfernung (radikale Hysterektomie) inklusive einer Entfernung der Beckenlymphknoten, um eine weitere Streuung des Tumors auszuschließen. Alternativ kann in diesen Stadien auch eine Bestrahlung durchgeführt werden – die Heilungsraten sind der Operation vergleichbar, allerdings bei einer höheren Rate an Nebenwirkungen.

Therapie beim Zervixkarzinom ab Stadium IIB


Ab Stadium IIB sollte primär eine kombinierte Radio-Chemotherapie durchgeführt werden

Nachsorge einer Patientin nach abgeschlossener Therapie eines Zervixkarzinoms


In den ersten 3 Jahren sollte eine Nachsorgeuntersuchung alle 3 Monate durchgeführt werden, bei der abgesehen von einer allgemeinen körperlichen Untersuchung, eine Inspektion der Scheide und des Enddarmes erfolgen sollte sowie eventuell eine Ultraschalluntersuchung, um frühzeitig ein Wiederauftreten der Erkrankung (Rezidiv) zu erkennen. Im 4. und 5. Jahr kann das Untersuchungsintervall auf 6 Monate entsprechend verlängert werden.

Eine Computertomographieuntersuchung oder Magnetresonanztomographieuntersuchung ist nur bei Auffälligkeiten im Rahmen der Untersuchung oder bei Auftreten von neuen Beschwerden erforderlich. Ein nicht zu vernachlässigender Aspekt ist die Bereitstellung einer adäquaten psychoonkologischen Betreuung dieser meist jungen Patientinnen.
letzte Aktualisierung: 22.05.2012

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