
Wechseljahre beginnen meist zwischen Anfang und Mitte vierzig. Die Phase der Wechseljahre wird auch als Klimakterium bezeichnet. Wechseljahre sind durch einen dauerhaften Rückgang der Hormonproduktion geprägt. In der ersten Phase der Prämenopause treten meist noch keine typischen Beschwerden auf, jedoch sinkt der Östrogenspiegel langsam ab. In der Perimenopause können die typischen Beschwerden der Wechseljahre auftauchen. Der Zeitraum danach bis etwa zum 65. Lebensjahr wird als Postmenopause bezeichnet.
Ungefähr 20% der Frauen haben keine oder kaum Beschwerden während dieser Zeit. Ihr Körper kann auf Hilfe von außen verzichten. Doch bei einem Fünftel aller Frauen sinkt der Hormonspiegel so schnell, daß dies als körperliche und seelische Belastung empfunden wird. Wenn die ersten Anzeichen auftreten, sollten Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber sprechen. Er kann Ihnen bei der Umstellung auf diesen neuen Lebensabschnitt helfen und für Sie die richtige Behandlung erstellen. Mit fortschreitendem Alter kann es durch die fehlenden Hormone zur Rückbildung der Schleimhäute in der Scheide, Hauterschlaffung, Knochenschwund, Herz-/Kreislaufbeschwerden, Schwächung der Beckenbodenmuskulatur und damit einhergehende Inkontinenz sowie zu nachlassendem Haarwuchs und Haarausfall kommen.
Diese Zeit des Wechsels ist mit einer Umstellung in vielen Bereichen des Lebens verbunden. Ganz wichtig ist es, diesen Wandel als natürlichen Prozeß zu erfahren, in der die nachfolgende Lebensphase nicht weniger Reize bietet als die vorangegangenen Jahre.
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