
Im Allgemeinen heilt eine Scheidenpilz-Infektion ohne Komplikationen aus. Nur bei ständig wiederkehrenden Scheidenpilz-Infektionen sollte man weitere Ursachen ausschließen.
Ansteckungsmöglichkeiten für Scheidenpilz ist überall da, wo es warm und feucht ist, also zum Beispiel beim Geschlechtsverkehr, über feuchte Handtücher oder im Schwimmbad. Bei einer normalen Abwehrlage können die Pilze keinen Schaden in der Scheide anrichten. Dafür sorgen insbesondere die Milchsäurebakterien (Laktobazillen) in der intakten Scheidenflora, die eine Vermehrung der schädlichen Keime verhindern. Die Milchsäurebakterien bilden aus den gespeicherten Kohlenhydraten der Scheidenzellen Milchsäure und sorgen so für einen sauren pH-Wert in der Scheide. Bakterien und Pilze werden dadurch in ihrem Wachstum gehemmt. Erstaunlicherweise sind etwa 10% aller Menschen mit Candida-Pilzen befallen, haben aber keine Beschwerden. Erst, wenn das Gleichgewicht der Scheidenflora gestört wird, kommt es zu einer Vermehrung der Pilze und damit zu einer Scheidenpilzinfektion.
Was kann Scheidenpilz begünstigen?
Weitere Informationen zum Thema Scheidenpilz finden Sie unter geschlechtskrankheiten.de
medführer-Redaktion
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