
Myome sind die häufigsten gutartigen Geschwülste bei Frauen. Es handelt sich dabei um Muskelwucherungen der Gebärmutter, die nichts mit Krebs zu tun haben. Noch immer weiß man recht wenig darüber, warum Myome entstehen, aber die Wissenschaftler haben festgestellt, dass Östrogene, weibliche Sexualhormone, eine begünstigende Rolle beim Myomwachstum spielen.
Myome sind die häufigsten gutartigen Geschwülste bei Frauen. Es handelt sich dabei um Muskelwucherungen der Gebärmutter, die nichts mit Krebs zu tun haben. Noch immer weiß man recht wenig darüber, warum Myome entstehen, aber die Wissenschaftler haben festgestellt, dass Östrogene, weibliche Sexualhormone, eine begünstigende Rolle beim Myomwachstum spielen.
Ob Myome Beschwerden machen oder nicht, hängt davon ab, wo und wie sie wachsen, und welche Größe sie erreichen. Denn die Gebärmutter liegt tief im Unterleib und grenzt vorne an die Blase und hinten an den Dickdarm. Wächst nun ein Myom nach vorne und drückt auf die Blase, dann können Beschwerden wie ständiger Harndrang oder Schmerzen beim Wasserlassen daraus resultieren. Ein Wachstum in Richtung Darm kann beispielsweise die Stuhlentleerung stören. Wenn die Myome in das Innere der Gebärmutter hineinwachsen, kann es zu Blutungsstörungen wie einer verstärkten Regelblutung oder Zwischenblutungen kommen. Auch Beschwerden beim Geschlechtsverkehr oder beim Sport sind möglich. Es gibt also keine typischen Myombeschwerden, sondern die Symptome sind vielfältig. Auch das Wachstumsverhalten ist sehr unterschiedlich, so dass sich im Einzelfall kaum eine Prognose über die Wachstumstendenz abgeben lässt.
Kleine Myome, die keine oder nur geringe Beschwerden machen, wird man lediglich regelmäßig alle 6 bis 12 Monate mit Hilfe von Ultraschall kontrollieren. Behandlungsbedarf besteht jedoch, wenn Beschwerden auftreten oder ein Myom sehr groß ist.
Kinderwunsch und Schwangerschaft stellen besondere Situationen im Zusammenhang mit Myomen dar. Denn Myome können eine Empfängnis erschweren und einen Abort begünstigen. Während einer Schwangerschaft besteht insbesondere in der zweiten Schwangerschaftshälfte die Gefahr, dass das Kind unterversorgt wird, wenn die Plazenta über dem Myom sitzt. Ferner besteht die Neigung zu Frühgeburten. Deshalb sollten größere Myome vor einer Schwangerschaft entfernt werden, und das gilt auch, wenn eine Schwangerschaft ohne weitere ersichtliche Gründe ausbleibt.
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| Verwendete Quellen: Autor: Dr. Ute Hillmann |
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