
Wie wird der Tumor diagnostiziert?
Für das Endometriumkarzinom gibt es keine verbindlichen Empfehlungen für Früherkennungsuntersuchungen. Das wichtigste Frühsymptom ist eine ungewöhnliche Blutung aus der Scheide. Frauen über 35 Jahre sollten bei jeder Veränderung der Monatsblutung wie außergewöhnlich starken Blutungen, Schmierblutungen oder Zwischenblutungen ärztlichen Rat einholen. Besonders verdächtig ist jede Blutung nach den Wechseljahren und dunkel gefärbter, übelriechender Ausfluss.
Bei Frauen mit erhöhtem Risiko sollte einmal jährlich eine Ultraschalluntersuchung durch die Scheide durchgeführt werden, um die Dicke der Schleimhaut zu messen. Wenn nach den Wechseljahren die doppelte Schleimhautdicke dünner als 4 mm ist, kann eine bösartige Erkrankung des Endometriums praktisch ausgeschlossen werden.
Bestätigt sich der Verdacht, sind weitere Untersuchungen erforderlich, um die Ausbreitung des Tumors innerhalb der Gebärmutterwand und den eventuellen Befall von Lymphknoten und angrenzenden Organen zu beurteilen. Dazu gehören:Laborwerte, Ultraschall aller Bauch- und Beckenorgane, Röntgenuntersuchung der Nieren und Harnwege mit Kontrastmittel, eventuell Blasen- und Darmspiegelung. Zur besseren Beurteilung der Situation können Computer- und Kernspintomografie eingesetzt werden.
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