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Gebärmutterkörperkrebs (Endometriumkarzinom) - Hintergrund / Einleitung

Gebärmutterkörperkrebs ist die häufigste bösartige Erkrankung im Genitalbereich der Frau. Der Tumor entsteht meistens aus der Schleimhaut der Gebärmutter, dem Endometrium. Deshalb spricht man auch vom Endometriumkarzinom. Pro Jahr erkranken in Deutschland etwa 10.000 Frauen. Das Erkrankungsrisiko steigt mit dem Lebensalter. Wenn die Erkrankung festgestellt wird, sind die meisten Patientinnen älter als 60 Jahre. Die genauen Ursachen sind noch nicht bekannt, aber man weiß, dass körpereigene Hormone, die Östrogene, eine wichtige Rolle spielen. Die Gebärmutterschleimhaut wird durch Östrogene in ihrem Wachstum gefördert.



Ein Übermaß an Östrogeneinfluss kann die Krebsentstehung begünstigen. Ein erhöhtes Risiko besteht, wenn eine Frau stark übergewichtig ist, sehr früh ihre erste oder erst sehr spät ihre letzte Monatsblutung hatte, keine Kinder geboren hat, zur Empfängnisverhütung oder gegen Wechseljahresbeschwerden reine Östrogenpräparate eingenommen hat oder z. B. wegen einer Brustkrebserkrankung längere Zeit mit dem Medikament Tamoxifen behandelt wurde, das auch eine gewisse östrogenartige Wirkung hat. Das Risiko scheint auch erhöht, wenn eine Frau bereits an Brust- oder Darmkrebs erkrankt ist.
letzte Aktualisierung: 04.02.2012

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