
Weitere Bezeichnungen: Vakzine-assoziiertes Fibrosarkom, Impf-assoziiertes Fibrosarkom, Weichgewebssarkom, ISAS, Injection-site Associated Sarcoma
Fibrosarkome gehören zu den häufigsten Hauttumoren bei Katzen. Katzen aller Rassen sind besonders ab dem 8. Lebensjahr betroffen. Weibliche und männliche Tiere erkranken gleich häufig. Wie oft genau Fibrosarkome auftreten, kann bisher nur geschätzt werden. Man vermutet, dass etwa eine von 1.000 Katzen im Alter von über acht Jahren an einem Fibrosarkom erkrankt.
Fibrosarkome treten häufig an der seitlichen Brustwand oder zwischen den Schulterblättern auf, also an Stellen, die für Injektionen genutzt werden. Mit Beginn der 90er Jahre wurde daher vermutet, dass Impfungen diese Tumoren auslösen. So begründete sich der Name Impf-assoziiertes Fibrosarkom.
Die genaue Ursache für die Entstehung von Fibrosarkomen ist ungeklärt. Fest steht, dass Katzen viel empfindlicher auf Injektionen reagieren als andere Kleintiere. Dies gilt jedoch nicht nur für die Injektion von Impfstoffen, sondern auch für Injektionen mit anderen Wirkstoffen. Eine aktuelle These besagt, dass eher die Verletzung der Haut oder der Unterhaut den Reiz zur Tumorentstehung liefert und gar nicht das injizierte Medikament. Dies wird auch dadurch begründet, dass sich Fibrosarkome häufig ebenfalls am Unterbauch oder zwischen den Zehen bilden - also an Stellen, die nicht für Injektionen genutzt werden. Hier könnten Zeckenbisse oder Verletzungen an der Entstehung beteiligt sein.
Fibrosarkome werden häufig auch im Zusammenhang mit FeLV beobachtet.
Umfangsvermehrung in der Haut oder in der Unterhaut
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