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Feingeweblicher Tumortyp

Der Nutzen der feingeweblichen (histologischen) Tumoreinteilung

Auch der histologische Typ des Tumors lässt in begrenztem Maße Rückschlüsse auf das Rückfallrisiko zu. Die beiden häufigsten Tumortypen, das invasive duktale (50-75%) und das invasive lobuläre (5-15%) Mammakarzinom, haben allerdings im vergleichbaren Stadium ein vergleichbares Rückfallrisiko. Im Vergleich dazu prognostisch etwas günstiger sind einige insgesamt seltene Tumorformen, etwa das tubuläre, das kribiforme, das muzinöse, das medulläre und das adenoid-zystische Mammakarzinom. Für die Behandlung spielt der histologische Typ für sich genommen derzeit keine Rolle. Allerdings lassen sich mit neuen molekularbiologischen Methoden jenseits der „klassischen“ feingeweblichen Merkmale Tumortypen unterscheiden, die auch Unterschiede hinsichtlich der Prognose und der Ansprechwahrscheinlichkeit auf die verschiedenen Therapieverfahren aufweisen. Dies könnte zukünftig ebenfalls helfen, die Prognose abzuschätzen und die Behandlung zu planen.


Verwendete Quellen:

Prof. Dr. med. Prof. h.c. Christof Sohn
Dr.
med.
Florian Schütz


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Tumor ist nicht gleich Tumor