
Die Nuklearmedizin ist ein eigenständiges Fachgebiet, bei dem radioaktive Substanzen zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken eingesetzt werden. Das Standard-Untersuchungsverfahren in der Nuklearmedizin wird Szintigramm genannt. Ein Szintigramm stellt die Verteilung eines radioaktiven Nuklids im menschlichen Körper bildlich dar. Aus diesen Bildern lassen sich Rückschlüsse auf die Funktionszustände der jeweiligen Organe ziehen, während die Verfahren der diagnostischen Radiologie in der Regel morphologisch orientierte Methoden sind, bei denen also der Aufbau einzelner Organe dargestellt wird.
Durch die Verwendung von radioaktiven Substanzen kommt es – wie bei der Röntgendiagnostik auch – zu einer Strahlenbelastung des Patienten. Die Strahlenbelastung szintigrafischer Verfahren liegt allerdings zumeist niedriger, als die der
meisten Röntgenverfahren. |
letzte Aktualisierung: 21.05.2012