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Facelifting - Hintergrund

Facelifting

Ein Facelifting beinhaltet meist eine Straffung von Stirn, Schläfen, Wangen und Hals und wird in der Regel stationär unter Vollnarkose durchgeführt. Die Opertion dauert bei einem Facelifting zwischen 3 und 5 stunden. Die Kosten für ein Facelifting liegen zwischen 4.000 und 7.000 Euro.

Was bewirkt ein Facelifting?

Der natürliche Alterungsprozess führt im Gesicht und am Hals zu mehr oder weniger ausgeprägten Falten, die Ihr Aussehen stark verändern können. Die Hautelastizität geht verloren, und die Muskulatur des Unterhautgewebes erschlafft. Es entsteht der Eindruck, als wäre viel zu viel Haut vorhanden, die der Schwerkraft folgend nach unten absackt. Mit einem Facelifting können Sie diese Zeichen der Zeit weitgehend ausbügeln. Sie werden jünger und strahlender wirken, und Sie werden sich wahrscheinlich auch jünger fühlen, so wie nach einem langen, erholsamen Urlaub. Ob und in welchem Alter Sie ein Facelifting vornehmen lassen, hängt allein von Ihrem persönlichen Wunsch ab, bestehende Zeichen des Alterns korrigieren zu wollen.

Welche Arten von Facelifting gibt es?

Das typische Facelifting gibt es nicht. Ein Facelifting richtet sich immer danach, welche Veränderungen Sie persönlich wünschen. Mit einer Straffung der Stirn werden die Augenbrauen angehoben und die Zornesfalten geglättet. Ein Schläfenlifting führt zusätzlich zu einer Straffung der Augenpartien. Beim Wangenlifting werden nicht nur die Falten in dieser Region entfernt, sondern es wird auch das Fettgewebe, das vom Jochbogen nach unten abgerutscht ist, wieder an Ort und Stelle gebracht. Bei der Straffung des Halses kann durch einen weiteren kleinen Hautschnitt unter dem Kinn überschüssiges Fett entfernt werden. Das sogenannte Minilifting spielt sich vorwiegend im Bereich der Schläfen ab und ist nur sinnvoll, wenn keine großen Veränderungen beseitigt werden sollen.

Was geschieht bei einem Facelifting?

Im Normalfall werden bei einem Facelifting Schläfen, Wangen und Hals auf einmal gestrafft, wobei zusätzlich eine Verlagerung der oberflächlichen Muskulatur vorgenommen wird. Durch diesen Eingriff in das superfizielle muskuloaponeurotische System (SMAS) wird insgesamt eine deutlich bessere Spannung erzielt. Das Lifting einer oder mehrerer Gesichtsregionen kann durch weitere Eingriffe, wie etwa eine Lidplastik, ergänzt werden. Auch ist es heute üblich, feinere Falten um Mund und Lider durch ein Abschleifen der Haut (Dermabrasio) oder durch ein Laserpeeling zu behandeln. Bevor Sie ein Facelifting vornehmen lassen, sollten Sie sich eingehend mit Ihrem Chirurgen beraten. So können Sie sich ausführlich über die unterschiedlichen Methoden informieren und gemeinsam mit dem Chirurgen festlegen, wie die gewünschten Ergebnisse am besten erzielt werden können.

letzte Aktualisierung: 03.11.2014

Artikelinformationen zu Facelifting
Autor
Exner

PD Dr. med. Klaus Exner

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