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Die Brustkrebs Operation

Die Operation

Im Brustzentrum angekommen werden sie nach der Aufnahme durch einen Assistenzarzt in der Regel dem Operateur vorgestellt. Hier können Sie noch einmal alle Fragen, die Sie sich im Vorfeld überlegt haben, stellen. Vielleicht ergeben sich im Gespräch ja auch neue Fragen, die sie mit ihm erörtern können. Er bespricht mit Ihnen die Schnittführung und den Zeitplan für den nächsten Tag. Spätestens jetzt müssen Sie die Einwilligungserklärung für den Eingriff unterzeichnen. Ein Anaesthesist wird Sie über die Narkose und ihre Risiken aufklären. Viele vergleichen eine Narkose mit einem Transatlantikflug. Alles ist sehr routiniert und tausendmal schon durchgeführt. Während des gesamten Fluges sind Sie unter der erfahrenen Obhut des Narkosearztes. Wenn Sie das Narkoseprotokoll unterschrieben haben, steht Ihnen in der Regel der weitere Abend zur freien Verfügung. Viele Patientinnen gehen noch einmal nach Hause und kommen am nächsten Tag nüchtern wieder in die Klinik. Oder sie gehen mit ihrem Partner oder ihrer besten Freundin abends gut essen. Was immer Sie auch tun werden, lässt sie wahrscheinlich nicht von den Gedanken, die sich um die Erkrankung drehen, ablenken. Vielleicht lassen Sie sich von dem Stationsarzt eine Einschlafhilfe mitgeben. Am nächsten Morgen werden Sie zunächst für die Operation vorbereitet (Abrasieren der Haare, spätestens Anziehen der Antithrombosestrümpfe, Ablegen des Schmucks und Einschließen desselben, ggf. Versorgung von Zahnprothesen). Danach werden Sie mit ihrem Bett in den OP gefahren. Hier angekommen, wird noch einmal Ihre Identität überprüft und Sie werden auf den OP-Tisch umgelagert. Auf dem OP-Tisch geht es nun in den OP-Saal, wo Sie der Anaesthesist begrüßen wird. Nach dem Legen einer Nadel in die Vene, über die später die Medikamente gegeben werden, wird alles für die Operation vorbereitet. Wenn die ersten Narkosemittel durch Ihre Blutbahn fließen werden Sie müde und wachen erst dann wieder auf, wenn alles bereits vorbei ist.



Von dem sogn. Aufwachraum, wo Sie unter besonderer Kontrolle des Pflegepersonals sind, geht es nach ca. 2 Stunden zurück auf die Station. Wie die Narkose vertragen wird, ist sehr individuell. Viele Patientinnen sind bereits danach wieder fit, andere brauchen 1-2 Tage, um ihre volle Leistungsstärke wieder zu erreichen. Der Operateur wird in der Regel noch am selben Tag zu Ihnen kommen um Ihnen das Ergebnis der Operation mitzuteilen, doch erwarten Sie nicht zu viel. Das letzte Wort hat immer der Pathologe, der das Gewebe unter dem Mikroskop betrachten wird. Die Erstellung dieses pathologischen Gutachtens nimmt aber 5 – 8 Arbeitstage in Anspruch. Diese Zeit des Wartens und Bangens ist aber notwendig, damit eine wirklich genaue Analyse des Gewebes durchgeführt werden kann.

Verwendete Quellen:

Prof. Dr. med. Prof. h.c. Christof Sohn
Dr. med.
Florian Schütz


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