Vorbereitungen und Voruntersuchungen bei einer Brustvergrößerung
Vor einer Brustvergrößerung sind einige Voruntersuchungen notwendig bzw. ratsam, die am Vortag des Operationstermins in der Klinik durchgeführt werden. Hierzu gehören unter anderem eine
Mammographie und eine
Ultraschalluntersuchung der Brüste. Mithilfe dieser Untersuchungen können vor der Brustvergrößerung eventuelle Gewebeveränderungen festgestellt werden. Da Schmerzmittel wie etwa
Aspirin die Blutgerinnung verzögern, sollte in den 2 Wochen vor der Operation auf deren Einnahme verzichtet werden. Ebenso sollte die Einnahme von Schlafmitteln und der Konsum von Alkohol vermieden werden.
Vorgehen bei einer Brustvergrößerung
Eine Brustvergrößerung wird in der Regel stationär im Rahmen eines Klinikaufenthaltes von 1 bis 3 Tagen durchgeführt. Die Operation kann dabei sowohl unter örtlicher Betäubung als auch unter Narkose erfolgen und dauert etwa 1 bis 2 Stunden.
Während der Operation schafft der Schönheitschirurg über einen möglichst kleinen Schnitt in der natürlichen Hautfalte unter der Brust zunächst einen Hohlraum, der entweder direkt hinter dem Brustgewebe oder zwischen dem Brustmuskel und den Rippen liegen kann. Alternativ kann dieser Schnitt auch im Bereich der Brustwarze oder in der Achselhöhle erfolgen.
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In den Hohlraum setzt der Chirurg anschließend entweder ein bereits gefülltes Silikonkissen oder zunächst nur die später mit Kochsalzlösung zu füllende Hülle ein. Zum Abschluss der Brustvergrößerung wird die Wunde mit feinsten Fäden vernäht und die Patientin erhält noch auf dem Operationstisch einen Mullverband.
letzte Aktualisierung: 17.06.2013
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