Mittels modernster Geräte ist die
Ultraschalluntersuchung der Brust eine extrem hilfreiche und für die
Mammographie ergänzende Methode. Sie kann die
Mammographie jedoch auf keinen Fall ersetzen. Die
Ultraschalluntersuchung der Brust hat aber gerade dort den entscheidenden Einsatzpunkt, wo die
Mammographie in ihrer Aussage reduziert ist: bei der sehr dichten Brust einer jungen Frau.
Hier besteht für die
Ultraschalluntersuchung eine sehr gute Aussagemöglichkeit über die Befundung der Brust. Selbst einer
Mammographie mit guter Aussagequalität sollte eine
Ultraschalluntersuchung immer angeschlossen werden, um eine maximale Sicherheit bei der Diagnose gewährleisten zu können.
Die
Ultraschalluntersuchung hängt in aller Regel von zwei limitierenden Faktoren ab: einer objektiven, nämlich der Gerätequalität und einer subjektiven, nämlich der Übung und Ausbildung, der Fähigkeit des Untersuchers. Die
Ultraschalluntersuchung ist nämlich keine objektive Untersuchung wie die
Mammographie, sondern eine sehr subjektive. Nicht wie bei der
Mammographie kann ein Übersichtsbild erstellt werden und dieses Übersichtsbild von einem weiteren Experten zur Qualitätssicherung überprüft werden, sondern die
Ultraschalluntersuchung hängt allein von dem Untersuchungsvorgang und der Übung des Untersuchers ab.
Grundsätzlich gilt selbstverständlich, dass sowohl die
Mammographie als auch die
Ultraschall-Untersuchung von einem auf diesem Gebiet spezialisierten Experten durchgeführt werden sollte.
letzte Aktualisierung: 25.01.2010