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Tumor-Grading

Was ist das Tumor-Grading?

Das Tumor-Grading ist ein Maß für den Ausreifungsgrad (Differenzierung) der Tumorzellen und sagt aus wie stark die Zellen normalen Brustdrüsenzellen ähneln bzw. wie weit sie sich in ihrem Erscheinungsbild in Richtung Bösartigkeit davon entfernt haben. Das Grading ist ebenfalls einer der Prognosefaktoren mit gesicherter Bedeutung für die Behandlungsplanung. Es berücksichtigt die Ausbildung bestimmter brustgewebetypischer Strukturen, das Aussehen der Zellkerne und die Zellteilungsraten. Man unterscheidet drei Stufen:
•    G1 heißt „gut differenziert“,
•    G2 heißt „mittelgradig differenziert“,
•    G3 heißt „schlecht differenziert“.
Etwa 60 von 100 Tumoren werden als G2 eingestuft. Nach neueren molekularbiologischen Untersuchungen scheinen sich in dieser Gruppe jedoch auch Tumoren zu verbergen, die sich biologisch eher wie G1 oder auch wie G3 Tumoren verhalten und einen günstigeren oder ungünstigeren Verlauf zeigen. Vor allem der Lymphknotenstatus und die biologischen Prognosefaktoren helfen, diese G2-Tumoren besser zu charakterisieren und einschätzen zu können.
letzte Aktualisierung: 25.01.2010
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Verwendete Quellen:

Prof. Dr. med. Prof. h.c. Christof Sohn
Dr.
med.
Florian Schütz


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