Ob ein
Brustkrebs mittels Tastuntersuchung früh entdeckt werden kann, hängt zum einen davon ab wie groß die Brust der betroffenen Frau ist und zum anderen, ob der
Brustkrebs mehr an der Oberfläche der Brust Richtung
Haut liegt oder weiter in der Tiefe. So muss beispielsweise ein Tumor, der in der Tiefe einer großen Brust liegt, deutlich größer und damit längere Zeit gewachsen sein bis er getastet werden kann, als beispielsweise der an der Oberfläche liegende Tumor einer kleinen Brust. In der Regel kann ein Tumor frühestens ab einer Größe von 1-2 cm getastet werden. Ausnahmen sind selbstverständlich oberflächlich gelegene Brustkrebse einer kleinen Brust. Die Tastuntersuchung ist eine sehr wichtige Untersuchungsmöglichkeit, die eine Frau grundsätzlich in regelmäßigen Abständen selbst (monatlich) und vom Frauenarzt (alle 6-12 Monate) durchführen sollte. Die Grenzen der Tastuntersuchung liegen häufig in der Tatsache, dass viele Frauen von Natur aus bereits eine „knotige Brust“ haben und somit tumoröse Veränderungen nur schwer ertasten können.
letzte Aktualisierung: 25.01.2010