Die definitive Abklärung des Knotens
Ob ein mittels
Mammographie oder
Ultraschall nachgewiesener Tumor gut- oder bösartig ist, kann letztendlich nur durch eine feingewebliche Untersuchung bestimmt werden. Dies geschieht heute nicht mehr durch eine Operation, sondern
ambulant durch eine sogenannte Stanzbiopsie. Früher wurde nachdem man einen Tumor festgestellt hatte, stets eine Operation durchgeführt. Während dieser Operation wurde dann zur Bestimmung der Bös- oder Gutartigkeit des Tumors ein sogenannter Schnellschnitt durchgeführt. Dieses Verfahren ist nicht optimal, da unnötigerweise gutartige Befunde operiert wurden und zusätzlich die Operation durch die Schnellschnittuntersuchung länger dauerte. Die Operationsplanung konnte nicht optimal durchgeführt werden, da man häufig auch von einem gutartigen Befund ausgehen durfte und somit der operative Zugangsweg zu diesem Tumor immer ein Kompromiss war. Durch das Ergebnis einer Stanzbiopsie lässt sich heute der operative Zugang zu jedem Tumor deutlich besser und optimaler planen, da der Arzt bereits vor der Operation weiss, mit was er es zu tun hat. Die kosmetischen Operationsergebnisse sind dadurch besser. Die Sicherheitsabstände um den Tumor können anhand dieser Methode viel genauer eingehalten werden.
letzte Aktualisierung: 25.01.2010