Die Anatomie der Brust
Das Brustdrüsengewebe setzt sich in erster Linie aus drei Gewebskomponenten zusammen:
1. dem Drüsengewebe, bestehend aus Milchgängen und Drüsenläppchen, in dem die Milch zur Ernährung des Kindes gebildet wird. Es steht unter dem Einfluss der weiblichen
Hormone Östrogen (weiblisches Geschlechtshormon), Progesteron (Gelbkörperhormon) und dem Schwangerschaftshormon „Humanes-Chorion-Gonadotropin“ (kurz: HCG). Weitere
Hormone wie das Milchbildungshormon Prolaktin und das Wehenstimulierende Hormon Oxytocin beeinflussen das Brustdrüsengewebe ebenfalls.
2. dem Bindegewebe, das als Gerüst die Milchgänge und das Drüsengewebe in Form hält und
3. dem Fettgewebe als „Füllgewebe“.
Beeinflusst durch die weiblichen
Hormone ändert sich die Relation dieser 3 Gewebearten zueinander und dies ist wichtig, denn in der
Schwangerschaft und Stillzeit wird von der Brust gefordert, dass sie möglichst viel Milch zur Ernährung des Kindes bildet, entsprechend wird viel Drüsengewebe und weniger Fettgewebe benötigt und entsprechend verschiebt sich das Verhältnis zu Gunsten des Drüsengewebes.
Nach den Wechseljahren wird das Drüsengewebe nicht mehr für die Ernährung eines Kindes gebraucht, entsprechend bildet sich das Drüsengewebe zurück und das Fettgewebe nimmt seinen Platz ein.
letzte Aktualisierung: 26.05.2012