Bluthochdruckkrise
Eine Bluthochdruckkrise (hypertensive Krise) ist definiert als ein plötzlicher Blutdruckanstieg auf Werte von 230/130 mmHg verbunden mit einer drohenden oder bereits stattfindenden Schädigung von Organen wie z.B. Herz, Hirn oder Niere. Diese kann lebensbedrohlich sein. Bei rascher Behandlung der Bluthochdruckkrise sind allerdings meistens keine Spätfolgen zu befürchten.
Hintergrund zur Bluthochdruckkrise: Arterielle Hypertonie
Die
arterielle Hypertonie ist in unserer Gesellschaft eine der häufigsten Krankheiten. Die meisten Menschen mit arterieller Hypertonie werden mit einem oder mehreren Blutdruckmedikamenten behandelt und sind mehr oder weniger gut eingestellt. Bei einem Teil von ihnen kommt es im Verlauf ihrer Krankheit zu einem plötzlichen sehr starken Anstieg des Blutdruckes, z.T. auch dann, wenn der
Blutdruck überwiegend normal ist. Dieser plötzliche Anstieg des Blutdruckes kann mit zum Teil schweren Symptomen einhergehen, daher die Bezeichnung „Krise“.
Ursachen der Bluthochdruckkrise
Die Ursache für den plötzlichen Blutdruckanstieg ist nicht immer zu klären, häufig liegt aber eine Nicht-Einnahme oder Absetzen der Blutdruckmedikamente zu Grunde. Verstärkt wird der rasche Blutdruckanstieg oft durch die dann zusätzlich einsetzenden Angstzustände.
letzte Aktualisierung: 17.06.2013
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