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Bauchstraffung (Abdominoplastik) - Hintergrund

Bauchstraffung (Abdominoplastik)


Bei einer Bauchstraffung (Abdominoplastik) handelt es sich um eine Entfernung von überschüssigem Haut- und Unterhautfettgewebe im Unterbauchbereich mit anschließender Straffung der Bauchdecke. Häufig wird eine solche Bauchstraffung nach einer Bauchdeckenerschlaffung durchgeführt, die oft das Resultat einer Schwangerschaft oder starken Gewichtsverlustes ist. Spätestens 6 bis 8 Wochen nach einer operativen Bauchstraffung sind die Patienten in der Regel wieder in der Lage, weitgehend allen körperlichen Aktivitäten nachzugehen.

Was passiert bei einer Bauchstraffung (Abdominoplastik)?


Bei einer Bauchstraffung (Abdominoplastik) wird über einen Schnitt im Unterbauchbereich überschüssiges Bauchdeckengewebe entfernt. Dabei wird meist die Bauchwand (=Bauchmuskulatur) ebenfalls gestrafft und der Nabel neu ausgepflanzt. Gelegentlich wird die Bauchstraffung mit einer Fettabsaugung/Liposuktion im Bereich der Flanken kombiniert. Eine Straffung der Haut nur unterhalb des Nabels ohne Nabelversetzung wird Mini-Abdominoplastik genannt.

Eine Bauchstraffung wird meist nach einer Bauchdeckenerschlaffung vorgenommen. Meist liegt hierbei ein kombinierter Überschuss von Haut und Unterhautfettgewebe vor (=cutis laxa abdominis), der durch die mit dem Alter zunehmende Bindegewebeerschlaffung verstärkt wird.

Was sind die Beweggründe für eine Bauchstraffung (Abdominoplastik)?


Der Hauptgrund, warum Frauen eine Bauchstraffung (Abdominoplastik) vornehmen lassen wollen, ist eine Bauchdeckenerschlaffung, die durch eine oder mehrere Schwangerschaft(en) verursacht wurde. Eine Schwangerschaft führt natürlicherweise zu einer Erschlaffung der Bauchmuskulatur, häufig sogar zu einem Auseinanderweichen der beiden geraden Bauchmuskeln (so genannte „Rektusdiastase“), selten zu einer echten Hernie (so genannter „Nabelbruch“). Darüber hinaus kann die Haut das expandierende Wachstum oft nicht gleichmäßig kompensieren und „reißt“. Dies führt zu den typischen Schwangerschaftsstreifen („striae distensae“), welche oft ober- und unterhalb des Nabels zu finden sind. Die Gewichtszunahme während und die Gewichtsabnahme nach der Schwangerschaft hinterlassen oft einen zusätzlichen Hautüberschuss, der den Wunsch nach einer Bauchsstraffung auslöst.

Eine weitere typischer Grund, warum Patienten eine Bauchstraffung wünschen, ist eine Bauchdeckenerschlaffung, die durch starkes Abnehmen entstanden ist, sei es durch eine Änderung der diätetischen Lebensweise oder durch so genannte „bariatrische“ Operationen (z.B. Magenbanding), welche einen Gewichtsverlust „erzwingen“. Diese Patienten haben oft einen extremen Hautüberschuss mit Bildung einer tief herabhängenden Schürze. Ursachenabhängig liegen bei einer Bauchdeckenerschlaffung die Komponenten Hautüberschuss, Fettgewebsüberschuss und muskuläre Bauchwanderschlaffung in ganz unterschiedlichen Ausprägungsgraden vor.


Welche Symptome beklagen Patienten vor einer Bauchstraffung (Abdominoplastik)?


Prinzipiell ist der Zustand der Bauchdeckenerschlaffung recht symptomarm. Die meisten Patienten beklagen vor einer Bauchstraffung (Abdominoplastik) mangelndes Selbstbewusstsein und sind mit dem Erscheinungsbild der Bauchdecke unzufrieden (häufig trotz Normalgewicht). Bei einer sehr ausgeprägten Erschlaffung der Bauchmuskulatur werden auch funktionelle Probleme bei spezifischen Fitnessübungen (z.B. sit-ups) oder auch Rückenschmerzen angegeben. Eine tief herabhängende Bauchschürze kann zu chronischen Pilzinfektionen in den feuchten Hautfalten (so genannte Intertrigo) bis hin zu offenen Stellen (so genante Mazerationen) führen und eine Bauchstraffung notwendig machen.

Patienten, die eine Bauchstraffung wünschen, erwarten hiervon eine deutliche Verbesserung ihrer Körperform verbunden mit einem besseren Körpergefühl. Dies ist oft mit dem Wunsch verbunden, nach der Bauchstraffung figurbetonte Kleidung tragen zu können und sich „mobiler“ und sportlicher zu fühlen.

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