Autologe Knorpeltransplantation (ACT)
Die autologe Knorpeltransplantation ist beim jüngeren Patienten mit begrenztem Knorpelschaden oder lokaler Arthrose eine gute Möglichkeit, mit körpereigenem Knorpel größere vollschichtige Knorpeldefekte zu beheben. Kurz und mittelfristige Ergebnisse der autologen Knorpeltransplantation sind vielversprechend, Langzeitergebnisse stehen noch aus. Gerade am Kniegelenk müssen Begleitverletzungen des Knorpelschadens wie eine Kreuzbandruptur mit versorgt werden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen.
Wie entsteht ein Knorpelschaden? Wann ist eine Knorpeltransplantation durchzuführen?
Knorpelschäden an den großen Gelenken treten entweder durch Verschleiß (Arthrose) oder durch einen Unfall auf. Je nach Ausmaß des Knorpelschadens stehen sehr unterschiedliche Therapieformen zur Verfügung. Eine Knorpeltransplantation kann man bei vollschichtigen, lokal begrenzten Knorpelschäden, überwiegend an Knie und Sprunggelenk durchführen.
Symptome und Diagnostik beim Knorpelschaden
Ein lokaler Knorpelschaden äußert sich durch Belastungsschmerzen und eine Schwellneigung. Nach längerer Belastung können auch Ruheschmerzen auftreten. Die Diagnose wird in der Regel mittels einer Magnetresonanztomographie gestellt.
In Einzelfällen kann erst intraoperativ anlässlich einer Gelenkspiegelung definitiv festgelegt werden, ob das Ausmaß des Knorpelschadens durch eine Knorpeltransplantation behandelt werden kann.
Artikelinformationen zu Autologe Knorpeltransplantation (ACT)